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Menorca - Tunesien - Sardinien 
Korsika - Elba

Mai bis September

1996 sm

 karte 2008

    

Geschafft :-)
Margret in Boni...
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Reisebericht

Als wir Mitte Juni in der Bucht von Rosas einwasserten, wollten wir zuerst an der Costa Brava ein paar sonnige Tage verbringen. Doch nix da, kaum in der ersten Bucht angekommen, mussten wir bereits unser Regendach über's Bimini spannen. Dadurch zogen wir nach zwei Tagen weiter nach Menorca, wo das Wetter bereits etwas freundlicher war. Als dann ein paar Tage später Albert und Doris in Mahon an Bord kamen, war es endlich sonnig und der Sommer konnte beginnen. Wir verbrachten eine abwechslungsreiche Segelwoche rund um Menorca und genossen diese schöne Insel.

Anfang Juli waren wir dann nonstop vier Tage auf See, Richtung Tunesien, unterwegs. Unsere erste gemeinsame längere Überfahrt. Leider hatte es zu wenig Wind, so dass wir meistens motoren mussten. In Tunesien, in Sidi Bou Said, einem malerischen Oertchen, angekommen, haben wir uns ein Auto gemietet und sind in den Süden gefahren. Bei 43 Grad haben wir die Wüste mit Ihren Bewohnern, (Matmata, den Salsee Chott el Jerid, Douz, die Bergoasen von Tamerza und das Gebirge an der Grenze von Algerien) auskundschaftet. Auch die alte Hafenstadt Bizerte hat sich gelohnt zu besuchen.

Danach sind wir direkt nach Sardinien, zur südllichen Hauptstadt Cagliari überquert. Wegen Problemen mit der neuen Entsalzungsanlage und dem rechten Motor sind wir drei Tage geblieben, haben aber auch noch, nebst Reparaturen, die Stadt besichtigt.  Für Sardinien haben wir uns fast einen Monat Zeit genommen. Wir sind der Westküste entlang hoch nach Carloforte auf Isla San Pietro an Sanddünen, und langen Sandstränden vorbei, haben Ausgrabungen und schöne alte Ortschaften, wie Bosa und Alghero, besucht und zwischendurch uns immer wieder vor einem Mistral in eine sichere Bucht verholt und abgewartet. Im Norden war das Capo Testo mit seinen Steinformationen sehr eindrücklich und auch die Costa Smeralda wäre wieder sehr schön gewesen, wenn da nicht die vielen, vielen Nobelmotorboote wären. Ein Geschaukel und Lärm ohne Ende. Nachdem wir Di, June und die Jungs wieder in in Golfo Aranci vor Olbia verabschiedet hatten, hiess es so schnell als möglich, weg von diesem Revier.

Auch Lavezzi vor Korsika war noch sehr überfüllt, so dass Margret und ich uns mit Schwimmbojen markierten, um nicht von Motorbooten beim Schwimmen und Schnorcheln überfahren zu werden. Bonifacio war wieder ein Erlebnis. Ein ganz spezieller Ort an spezieller Lage. Wir haben eins-A rückwärts an den Felswänden angelegt, was nicht, wie wir bei andern beobachteten, unbedingt üblich ist. Zwei Nächte später hatten wir ein heftiges Gewitter mit entsprechenden Wellen, und einem gebrochenen Haken bei der Ankerkettenverlängerung. Margret hat sich sicherheitshalber ihre Rettungsweste in die Koje gelegt und war froh, als es in der Bucht am Morgen wieder ruhig und friedlich war. Auf offener See dauerte es jedoch länger bis sich die Wellen abbauten. Nach zwei Tagen ritten wir auf 4Meter-Wellen Richtung Ajaccio. Nachdem wir Margret da verabschiedet haben, segelten wir zurück, um die Ostseite kennen zu lernen. Eigentlich wollten wir nochmals bei der Insel Lavezzi übernachten, aber sie war immer noch recht voll und der der Wind blies so stark, dass die Düsenwirkung uns in der Strasse von Bonifazi so starkt schob, dass wir nur so daran vorbeirasten. So segelten wir weiter und machten zwei Tage Halt in Porto Vecchio, einem hübschen Ort hoch über dem Hafen. Danach fuhren wir direkt bis nach Elba weiter.

Auf Elba haben wir ein paar ruhige Segeltage genossen und die beiden Girls Daria und Monika einmal um die Insel geschippert. Elba ist klein und herzig, die Badestrände jedoch auch recht voll. Danach ging es zurück nach Korsika, wo wir an der Nordspitze bei einem Abendessen an Land, zum Abschluss noch so richtig von den Mücken aufgefressen wurden. So dass wir am nächsten Morgen umgehend das Weite suchten. In Südfrankreich  haben uns dann ein paar Tage, von le Cavalaire-sur-Mer, einmal Porquerolles umrundet, Bandol, und Ciotat, bis kurz vor Port Saint Louis du Rhone, Sepp und Irene begleitet. Ihnen konnten wir fast das ganze Programm bieten, Sonne, Regen, Wind, Mistralstop und die entsprechenden Wellen danach. Aber als langjährige Segler ist das für sie kein Problem. Hauptsache wieder auf dem Wasser, ist das Motto. So freuen wir uns auf ihre Begleitung über den Atlantik, den wir im Winter 2009 gemeinsam überqueren.

 

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